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KI und Automatisierung · Praxistipp

Ein KI-Wissensassistent braucht gepflegte Quellen

Eigene Dokumente können KI-Antworten stützen. Eine gute Wissensbasis benötigt aber Aktualität, klare Zuständigkeit und passende Zugriffsrechte.

Julia Grüner1 Min. Lesezeit

Retrieval Augmented Generation verbindet ein Sprachmodell mit zusätzlich abgerufenen Informationen. Microsoft beschreibt dieses Muster etwa für Unternehmenswissen mit Azure AI Search. Der Assistent soll Antworten dadurch auf vorhandene Inhalte stützen können, statt nur allgemeines Modellwissen zu verwenden.

Die Technik korrigiert keine widersprüchlichen oder veralteten Dokumente von selbst. Wenn zwei Anleitungen unterschiedliche Prozesse beschreiben, muss zunächst der gültige Stand geklärt werden. Ebenso wichtig ist, ob ein Nutzer die verwendete Quelle überhaupt sehen darf. Ein Suchindex darf keine bisherige Zugriffstrennung unbemerkt aufheben.

Empfehlung für Unternehmen

Beginnen Sie mit einer kleinen, betreuten Dokumentensammlung. Erfassen Sie Eigentümer, Gültigkeit und Zugriffsgruppe. Testen Sie konkrete Fragen und verlangen Sie nachvollziehbare Quellenangaben. Ein guter Pilot zeigt auch, wann die vorhandenen Unterlagen keine verlässliche Antwort ermöglichen.

Quelle: Microsoft Learn RAG und Azure AI Search

Originalquellen

Letzte Faktenprüfung: 2026-10-27

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