Farbprofile helfen Bilder für den vorgesehenen Einsatz vorzubereiten
Ein Bild kann auf verschiedenen Geräten unterschiedlich wirken. Farbmanagement und passende Exportprofile gehören deshalb zum Arbeitsablauf.
Design und Fotografie · Praxistipp
RAW bietet Bearbeitungsspielraum, JPEG ist unmittelbar vielseitig nutzbar. Die passende Wahl hängt von Aufnahme und Weiterverwendung ab.
RAW-Dateien enthalten umfangreiche Aufnahmedaten und geben bei der Entwicklung mehr Spielraum. JPEG-Dateien werden bereits verarbeitet und komprimiert gespeichert. Canon erläutert diese Unterschiede als Grundlage für die Wahl des Aufnahmeformats.
Mehr Spielraum ist besonders dann hilfreich, wenn Weißabgleich oder Belichtung später genauer abgestimmt werden müssen. Das kostet aber auch Speicherplatz und zusätzliche Arbeit in der Verarbeitung. Ein fertiges JPEG kann für schnelle Übermittlung sinnvoll sein, während für anspruchsvolle Produktion weiterhin die Originaldateien benötigt werden. Keine der Varianten ersetzt eine sorgfältige Aufnahme.
Legen Sie vor dem Auftrag fest, welche Bearbeitung und Geschwindigkeit gebraucht werden. Planen Sie Speicherkarten, Sicherung und Übergabe passend dazu. Exportieren Sie für die Veröffentlichung geeignete Dateien und behalten Sie die Originale getrennt. Verwechseln Sie ein aus einem RAW exportiertes JPEG nicht mit der vollständigen Ausgangsdatei.
Quelle: Canon Infobank Bildformate
Letzte Faktenprüfung: 2026-10-27
Ein Bild kann auf verschiedenen Geräten unterschiedlich wirken. Farbmanagement und passende Exportprofile gehören deshalb zum Arbeitsablauf.
Lightroom Classic trennt Kataloginformationen und Bilddateien. Eine Sicherungsstrategie muss deshalb beide Bestandteile berücksichtigen.
Wiederverwendete Quelldateien erleichtern Gestaltung. Bei einer Übergabe müssen die Verknüpfungen aber weiterhin erreichbar sein.