Hetrex IT und Medien Studio

Design und Fotografie · Praxistipp

RAW und JPEG erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Fotoworkflow

RAW bietet Bearbeitungsspielraum, JPEG ist unmittelbar vielseitig nutzbar. Die passende Wahl hängt von Aufnahme und Weiterverwendung ab.

Kim Grüner1 Min. Lesezeit

RAW-Dateien enthalten umfangreiche Aufnahmedaten und geben bei der Entwicklung mehr Spielraum. JPEG-Dateien werden bereits verarbeitet und komprimiert gespeichert. Canon erläutert diese Unterschiede als Grundlage für die Wahl des Aufnahmeformats.

Mehr Spielraum ist besonders dann hilfreich, wenn Weißabgleich oder Belichtung später genauer abgestimmt werden müssen. Das kostet aber auch Speicherplatz und zusätzliche Arbeit in der Verarbeitung. Ein fertiges JPEG kann für schnelle Übermittlung sinnvoll sein, während für anspruchsvolle Produktion weiterhin die Originaldateien benötigt werden. Keine der Varianten ersetzt eine sorgfältige Aufnahme.

Empfehlung für Unternehmen

Legen Sie vor dem Auftrag fest, welche Bearbeitung und Geschwindigkeit gebraucht werden. Planen Sie Speicherkarten, Sicherung und Übergabe passend dazu. Exportieren Sie für die Veröffentlichung geeignete Dateien und behalten Sie die Originale getrennt. Verwechseln Sie ein aus einem RAW exportiertes JPEG nicht mit der vollständigen Ausgangsdatei.

Quelle: Canon Infobank Bildformate

Originalquellen

Letzte Faktenprüfung: 2026-10-27

Medienproduktion und Formate abstimmen

Mit Hetrex sprechen

Weiterlesen