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Design und Fotografie · Praxistipp

Untertitel sollten mehr leisten als automatisch erkannte Wörter

Gute Untertitel machen Sprache verständlich und vermitteln relevante Geräusche. Automatische Erkennung braucht eine Prüfung am Original.

Julia Grüner1 Min. Lesezeit

Untertitel helfen Menschen, die Ton nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen können. W3C beschreibt dazu nicht nur gesprochene Sprache, sondern auch relevante nichtsprachliche Audioinformationen. Welche Angaben nötig sind, hängt vom Inhalt ab.

Automatisch erzeugter Text kann ein guter Ausgangspunkt sein, verwechselt aber beispielsweise Namen, Fachbegriffe oder Sprecher. Zusätzlich müssen Lesbarkeit und zeitliche Zuordnung stimmen. Ein vollständig richtiger Satz hilft wenig, wenn er erst nach der beschriebenen Szene erscheint oder wichtige Inhalte des Bildes verdeckt.

Empfehlung für Unternehmen

Prüfen Sie Untertitel mit dem fertigen Video und ohne eingeschalteten Ton. Kontrollieren Sie Namen, Zahlen und wichtige Geräusche besonders sorgfältig. Stimmen Sie Darstellung und Dateiformat auf den Zielkanal ab. Bewahren Sie eine korrigierte Textfassung auf, damit weitere Veröffentlichungen nicht erneut mit denselben Fehlern beginnen.

Quelle: W3C WAI Captions and Subtitles

Originalquellen

Letzte Faktenprüfung: 2026-10-27

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