Chrome verschärft Richtlinien für bestimmte Browsererweiterungen
Chrome 155 setzt Unternehmensrichtlinien bei Erweiterungen mit Debugger-Zugriff strenger durch. Betroffen sind bestimmte verwaltete Browser.
IT-Sicherheit · Nachricht
Neue Warnstufen und zusätzliche Erkennung sollen vor Täuschungsseiten und gefährlichen Anweisungen zum Ausführen von Befehlen schützen.
Chrome unterscheidet im erweiterten Safe Browsing Schutz deutlicher zwischen verdächtigen und bekannten gefährlichen Websites. Verdächtige Seiten erhalten einen eigenen Hinweis; für bekannte gefährliche Angebote bleibt die rote Vollbildwarnung bestehen. Zusätzlich setzt Google bei der Betrugserkennung auf ein leistungsfähigeres serverseitiges Gemini Modell.
Eine weitere Neuerung richtet sich gegen ClickFix. Dabei behauptet eine Website, ein technisches Problem müsse durch das Kopieren und Ausführen eines Befehls behoben werden. Chrome kann verdächtige kopierte Befehle erkennen und nach einer Prüfung warnen. Die beschriebenen Funktionen setzen den erweiterten Schutz voraus.
Ergänzen Sie die IT-Einweisung um ein konkretes Beispiel: Unbekannte Websitebefehle gehören nicht in PowerShell oder die Eingabeaufforderung. Prüfen Sie den vorgesehenen Browserschutz zentral und legen Sie einen kurzen Meldeweg für verdächtige Seiten fest.
Entscheidend sind die tatsächlich eingesetzten Produkte, Konfigurationen und Bereitstellungsvoraussetzungen. Eine Herstellerankündigung ersetzt weder die Prüfung Ihrer Umgebung noch einen kontrollierten Test. Halten Sie Änderungen und Prüfergebnisse nachvollziehbar fest.
Letzte Faktenprüfung: 2026-10-27
Chrome 155 setzt Unternehmensrichtlinien bei Erweiterungen mit Debugger-Zugriff strenger durch. Betroffen sind bestimmte verwaltete Browser.
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